Montag, 10. November 2014

Weil ich Layken liebe

Rezension zu Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover 




Klappentext: 


Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…


Meine Meinung:


Ich bin seit über einem Jahr um dieses Buch herum geschlichen, wenn ich in der Buchhandlung war. Irgendwie wollte ich es unbedingt lesen, hab mich dann aber immer für ein anderes entschieden. Zum Glück hat mein Freund am Anfang der Woche beschlossen, dass ich dieses Mal nicht selbst entscheiden darf. 

Das Cover zum Buch finde ich sehr schön, auch wenn ich nicht genau sagen kann, woran es liegt. Vielleicht liegts an der Farbkombination, wer weiß. 

Bereits direkt am Anfang des Buches habe ich mich sofort wohl gefühlt und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Die Autorin erzählt die Geschichte von Layken so rührend, dass mir etliche Male die Tränen gekommen sind. 
All die Schicksalsschläge, die Lake hinnehmen muss haben dafür gesorgt, dass ich mich immer mehr festgelesen habe, frei nach dem Motto: 

"Wenn ich schnell weiter lese wird auch alles ganz schnell gut"

Pustekuchen, immer wenn ich dachte, dass es nur noch besser werden kann für Layken, ihre Mutter und ihren Bruder Kel, kam der nächste Rückschlag und ich habe mich oft gefragt, wie ich in dieser Situation wohl handeln würde. Leider war mir klar, dass ich in Laykens Situation einfach nur ein Häufchen Elend gewesen wäre. 
Schon der Tod von Lakes Vater hat dazu geführt, dass ich einen Kloß im Hals hatte, das heißt, ich habe das Buch quasi weinend begonnen und gehofft, es nicht weinend beenden zu müssen. 

Layken ist eine sehr sympathische Protagonistin, auch wenn sie oftmals anders handelt als man es beim Lesen denkt. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die dem Buch Leben einhaucht.
Auch Will ist sehr sympathisch, auch wenn ich ihn immer mal wieder verflucht habe. Aber im Endeffekt habe ich seine Handlungen immer nachvollziehen können und hätte wahrscheinlich ebenso gehandelt. 
Besonders schön finde ich, dass auch andere Personen aus Laykens Leben beleuchtet werden, wie zum Beispiel ihre Freundin Eddie, auch hierbei hatte ich teilweise Tränen in den Augen.
Sehr liebenswert ist auch Lakes kleiner Bruder Kel, der zum Beispiel einfach mal einen Rückwärtstag einlegt weil ihm danach ist. 

Alles in allem ist das Buch sehr gelungen und für mich steht fest, dass Teil zwei "Weil ich Will liebe" schleunigst her muss, damit ich weiter lesen kann, denn ich bin noch nicht bereit, Will und Layken gehen zu lassen. 

Wenn ihr ein tolles Buch, mit sympathischen Charakteren lesen möchtet, in dem Liebe, Trauer und Freundschaft groß geschrieben werden und in dem man lernt, dass die Betonung nicht auf Tod, sondern auf Leben liegt, dann solltet ihr "Weil ich Layken liebe" unbedingt lesen. 

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