Montag, 28. März 2016

Das Seehaus



Rezension zu "Das Seehaus" von Kate Morton


Spieldauer: 7 Stunden 43 Minuten
Version: Gekürzte Ausgabe
Verlag: Random House Audio
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Gelesen von: Esther Schweins
Originaltitel: The Lake House


Klappentext:

Welches Unglück führte 1933 zum überstürzten Aufbruch der Adelsfamilie aus dem Seehaus in Cornwall?

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie entgegen ― und ahnt nichts von dem Unglück, das sich ereignen wird. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das alte, verfallene Haus am See. Als sie den Spuren des in jener Nacht scheinbar verschwundenen Jungen nachgeht, gerät sie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

Meine Meinung: 

Direkt zu Beginn des Buches wird man nach Cornwall entführt - so zumindest habe ich mich gefühlt. 
Ich war mittendrin, nicht nur dabei. Das liegt zum Einen an der wirklich tollen Stimme von Esther Schweins, zum anderen am Schreibstil von Kate Morton. 
Ich war ja nie der große Fan von Krimis, sondern mehr der Lovestory-Liebhaber, aber dieser Krimi hat mich vollkommen überzeugt. 

Die beiden Protagonistinnen Alice und Sadie sind sehr sympathische Frauen, die sich durch ihre jeweiligen Stärken als etwas ganz besonderes zeigen. 
Alice, die im Jahr 1933 in Cornwall lebt hat sich direkt in mein Herz geschlichen. Dieses 16 jährige Mädchen, welches lebensfroh und voller Träume ist hat eine besondere Art den Leser zu verzaubern.
Sadie, die siebzig Jahre später in Cornwall ist, ist eine starke junge Frau, mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, die jedoch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat.

Die Geschichte um das Unglück aus Cornwall im Jahr 1933 erlebt man aus den Perspektiven der Familie Edevane, was ich persönlich sehr schön finde, da so nicht nur einseitig beleuchtet wird, sondern der Leser, oder in diesem Fall Hörer, einen kompletten Einblick in die Geschehnisse bekommt.
Alles, was 70 Jahre später geschieht wird aus Sicht von Sadie und Alice erzählt, auch das ist sehr informativ und vor allem interessant.

Zu viel zur Geschichte will ich euch eigentlich gar nicht verraten, denn ich wusste bis ganz knapp vor dem Ende nicht, worauf das alles hinaus läuft und war wirklich sehr erstaunt, dabei kann ich in jeder Fernsehserie nach 5 Minuten den Fall aufklären.
Ich würde sagen, ihr dürft gespannt sein. 
Eine ganz klare Empfehlung für alle Fans von gut durchdachten Krimi´s die bis zum Ende spannend bleiben.

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